FDP Hannover startklar für den Kommunalwahlkampf!
Die FDP Hannover hat am Samstag die Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat der Stadt Hannover gewählt
und das Kommunalwahlprogramm beschlossen.
Mit knapp 100 Bewerberinnen und Bewerbern in den 14 Ratswahlkreisen tritt die FDP Hannover
selbstbewusst zur Kommunalwahl am 13. September an.
„Wir wollen weiterhin mit einer FDP-Ratsfraktion die Ratspolitik in Hannover beeinflussen. Unsere Impulse
haben für die gemeinsamen Beschlüsse mit CDU und SPD wie dem Innenstadtkonzept sichergestellt, dass wir
in der Stadt pragmatisch, finanzpolitisch solide und bürgernah Politik machen“ erklärte FDP Parteivorsitzender
Patrick Döring.
Gleichzeitig markiert die Kandidatenaufstellung der FDP Hannover auch eine Zäsur: der langjährige
Fraktionsvorsitzende Wilfried H. Engelke (75) kandidiert nicht erneut auf einem führenden Listenplatz und
beendet damit seine 25-jährige Zugehörigkeit zum Rat der Stadt. „Wilfried H. Engelke hat die Ratspolitik stark
geprägt und kennt sich aus wie kaum ein zweiter. Er redet mit liberalem Kompass Klartext - und alle
Fraktionen und Dezernenten hören zu. Er war als einziger Handwerksmeister im Rat auch immer eine
pragmatische Stimme für Mittelstand und Handwerk in Hannover. Wir Freien Demokraten danken ihm sehr
für seinen unermüdlichen kommunalpolitischen Einsatz! Er ist Vorbild für und alle“ betonte Patrick Döring.
Aus der bestehenden Ratsfraktion ziehen sich ebenfalls Ulla Ihnen und Andreas Bingemer aus der aktiven
Kommunalpolitik zurück.
„Verkehrspolitisch pragmatisch, finanzpolitisch solide, sozialpolitisch realistisch - so gehen wir in den
Wahlkampf. Es mangelt der Stadt nicht an Einnahmen, sondern an Ausgabendisziplin. Die Investitionen der
Stadt müssen sich auf Schul- und Bildungsgebäude und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur konzentrieren.
Die Digitalisierung der Verwaltung muss perspektivisch sowohl zu besserem Bürgerservice, schnelleren
Verwaltungsentscheidungen und kürzeren Genehmigungsverfahren und weniger städtischem Personal
führen. Unsere Hilfeangebote für Obdachlose und Drogen- und Suchtkranke müssen dezentral und
leistungsfähig weiterentwickelt werden. Wir benötigen noch mehr Maßnahmen für mehr Sicherheit und
Ordnung sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen - das sind wesentlichen Forderungen der FDP im
Wahlkampf erläuterte Katharina Wieking, die stellvertretende Vorsitzende der FDP und Vorsitzende der
Programmkommission.
Als Spitzenkandidaten in den Ratswahlbereichen wurden gewählt:
Mitte: Patrick Döring - Vorstandsvorsitzender und Ratsherr
List: Marta Nierada - Unternehmerin
Bothfeld: Wolfgang Butz - Rentner und Bezirksratsherr
Buchholz-Kleefeld: Vincent Weidig - Unternehmer
Misburg-Anderten: Insa Bockentin-Müller - Steuerberaterin und Bezirksratsfrau
Kirchrode-Bemerode-Wülferode: Norman Ranke - Beamter und Bezirksratsherr
Südstadt-Bult: Katharina Wieking - Bildungswissenschaftlerin/Referentin
Döhren-Wülfel: Benjamin R. Riebsamen - Geschäftsführer
Ricklingen: Melanie Munsch - kfm. Angestellte
Linden-Limmer: Julian Kamp - Referent
Ahlem-Badenstedt-Davenstedt: Alexander Bandmann - Strategiemanager und Bezirksratsherr
Herrenhausen-Stöcken: Carsten Witte - Kraftverkehrsmeister und Bezirksratsherr
Nord: Kirsten Köpge - Juristin und Bezirksratsfrau
Vahrenwald: Fatma Kurz - Studienrätin i.R. und Bezirksratsfrau
Bei der Kommunalwahl 2021 wurden für die FDP die Spitzenkandidaten der Ratswahlbereiche Mitte, List,
Südstadt-Bult und Kirchrode-Bemerode-Wülferode in den Rat gewählt.
Scharf kritisierte der FDP Vorsitzende des Oberbürgermeister Belit Onay: „Die ideologische Verkehrspolitik
des Oberbürgermeisters verunsichert Anwohner, Gewerbetreibende und Besucher - es werden sinnlose
Bauprojekte (Prinzenstrasse), teure Umwidmungen intakter Infrastruktur (Culemannstrasse) und
Parkplatzabbau in der Innenstadt priorisiert während die Infrastruktur in den Stadtteilen zunehmend
verfällt und Radwege ausserhalb der Velorouten voller Schlaglöcher sind. Dafür gibt es im Rat schon lange
keine Mehrheit mehr – und in der Bevölkerung gab es sie nie! Die Wirtschaft in Hannover leidet, Bürger
fühlen sich nachts in der Innenstadt nicht mehr sicher, der Wohnungsbau ächzt unter langen und
überkomplexen Verwaltungsverfahren, das städtische Gebäudemanagement ist dysfunktional, der Standort
Hannover verliert an Attraktivität - alles Themen, die einen OB beschäftigen sollten. Aber da drückt sich die
Stadtspitze um konkrete Konzepte! Die sechs Jahre Onay waren für Hannover verlorene Jahre und haben die
Stadtgesellschaft gespalten!“
V.i.S.d.P.: Patrick Döring, FDP Hannover, Hildesheimer Strasse 7, 30169 Hannover